Willkommen bei der

Braumanufaktur Thomas Brückner

Die Idee

Seit vielen Jahren befasse ich mich mit dem Thema Bier. Nicht nur als Konsument, wie sicherlich viele andere von Euch auch, nein mich hat lange interessiert, wie es hergestellt wird, welchen Aufwand es macht und wie man seinen Geschmack beeinflusst.

In den 90er Jahren war das noch recht rustikal mit Einkochtopf und Thermometer und man hatte zu tun, die Zutaten irgendwoher zu bekommen.

Mit der Craftbeerbewegung, die nach den 2010ern auch nach Deutschland schwappte, hat sich vieles gebessert und auch die Arbeit wurde einfacher. Trotzdem bleibt es bis heute im Gegensatz zu den großen Brauereien reine Handarbeit.

Diese Handarbeit allerdings birgt das Potential, vieles Auszuprobieren, anders zu machen, besser zu machen. So kann man bei den Zutaten wählerischer sein und Qualität vor Quantität setzen, man kann den Brauprozess selbst noch optimieren, indem man entweder mehr an Material einsetzt oder diesem mehr Zeit gibt, sich zu entfalten.

Das Ergebnis ist ein Bier höchster Qualität, dass man vergeblich in jedem Markt suchen wird. Mit Aromen, die man nicht vergessen kann.

Die BrauBrücke will deshalb eine Brücke sein zu besseren Geschmackserlebnissen. Und das nicht mit in der Gegend verbreiteten Bierstilen, sondern mit ausgelesenen Bieren aus aller Welt, mit alten und neuen Rezepten und mit eigenen Interpretationen.

So gibt es bei der BrauBrücke in jedem Quartal eine Themengruppe mit drei oder vier verschiedenen Bierstilen. Und es gibt immer wieder etwas Anderes. So kann Jede und Jeder testen was ihr / sein Geschmack ist. Sind es mehr hopfenbetonte Biere oder eher die malzigen, soll es eher vollmundig sein oder lieber schlank. Mag man besondere Zutaten im Bier oder doch lieber nativ.

Da ich selbst noch nicht alle Bierstile kenne, bin ich immer wieder gespannt, wenn ich auf einen neuen treffe. Und wenn ich ihn gut finde, wird versucht ihn nachzubrauen. Das gibt Inspiration zu den neuen Themen, die ich Euch dann präsentieren möchte.

Deshalb lohnt es sich, immer wieder vorbeizuschauen, es gibt immer etwas Neues.

Die Umsetzung

Die BrauBrücke Braumanufaktur arbeitet in kleinem Stil mit Suden von etwa 50 – 60 Liter pro Braugang. Dazu wurde ein eigene Braustube eingerichtet und Geräte mit bis zu 65 Liter Fassungsvermögen angeschafft. Dazu gehören noch ein Trockenlager und ein Gewölbekeller für die Lagerung der fertigen Biere.

Damit ist die BrauBrücke Braumanufaktur wohl eine der kleinsten kommerziell in Thüringen arbeitenden Brauereien. Hier ist der Begriff Mikrobrauerei in jedem Fall angebracht.

Abgefüllt wird in Kronkorkenflaschen mit vorwiegend 0,33 l und 0,25 l Größe. Aber auch 0,5 l Flaschen und 5,0 l Partyfässer werden immer wieder genutzt. Bei besonderen Wünschen natürlich auch andere Gebinde. Die Flaschen kommen nicht aus dem Pfandumlauf, sondern werden seperat gekauft und sollen in eigenem Umlauf immer wieder genutzt werden, um die Qualität dieser auch ständig gewährleisten zu können.

Die Zutaten werden über verschiedene Händler bezogen und kommen teilweise aus den Originalregionen der verwendeten Bierstile. Auch selbst angebauter Hopfen wird in Zukunft mit eingesetzt.

Der Vertrieb erfolgt vorerst noch im Offline-Handel direkt ab Manufaktur Rastenberg oder über Verkaufspartner.

In Rastenberg bei „Dies und Das“ am Markt

In Sömmerda im „Hofladen Sömmerda“ in der Langen Strasse Nähe Markt.

3er Geschenkverpackungen sind für alle Anlässe überall erhältlich.

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Die Biere

Im nachfolgenden präsentieren wir alle verfügbaren Biere und geben Einblick in ihre Zutaten. Da am Standort der Brauerei sehr hartes Wasser verarbeitet wird, gibt es zu jedem Braugang etwas Sauermalz hinzu, um den pH-Wert zu regeln. Das wirkt sich weder geschmacklich noch sensorisch auf die Bierstile aus, dafür korrigiert es das Wasser in den für Enzyme und Hefen notwendigen Bereich.

Unter „Ausgetrunken“ sind die in den Monaten vor Eröffnung der Brauerei erzeugten Biere ersichtlich. Leider ist davon nichts mehr verfügbar.

Sommerbiere

oder

The British Empire goes into a New World

Das Hoppy Indian Pale Ale (IPA) gibt sich dem typischen Charakter eines fruchtig, leicht herben Sommerbieres. Die Kombination aus alten und neuen Hopfensorten sollen den Übergang des trationellen englischen „Real Ale“ zu den neuen, gerade aus der Craftbierbewegung entstandenen Pale Ales darstellen. Der Hopfen „Brewer Gold“ steht damit für Tradition und „Ekuanot“, „Mosaic“ und „Citra“ für die Moderne . Spitzmalz- und Haferflocken sorgen für Geschmacksfülle und runden den Malzkörper ab. Geniesen Sie diese Methamorphose verschiedener Hopfen gut gekühlt in bauchigen Gläsern, um den ganzen Geschmack zu erleben.

Malze:Maris Otter, Pale Ale, Cara Aroma, Sauer, Spitzmalz- und Haferflocken
Hopfen:Brewers Gold, Ekuanot, Mosaic, Citra
Hefe:Lallemand BRY-97 American West Coast Ale Yeast

Etwas leichter und fruchtiger präsentiert sich das Fruity Pale Ale. Ebenso mit traditionellen wie mit modernen Aroma-Hopfensorten gebraut, wurde das Hopfenbukett mit Hopfen aus Neuseeland erweitert. Dominierend sind hier Fruchtaromen roter Früchte. Ebenso ein Bier mit Übergang aus Tradition in die Moderne. Außerdem ist hier der Malzanteil von modernem Pale Ale Malz höher, als der des traditionellen Marris Otter Malzes, welches die Grundlage der meisten britischen Ales bildet und auch eine leichte nussige Note in die Biere einfliessen lässt. Bitte auch dieses gut kühlen, ein bauchiges Glas verwenden und vorher ruhig mal die Nase reinstecken, um die Aromen auch zu riechen.

Und nicht nur nebenbei, ich habe mich für die Etiketten beider Real Summer Ales der Encaustic Kunst meine Frau bedient, wofür ich sehr dankbar bin.

Malze:Pale Ale, Marris Otter, Cara Aroma, Sauer, Haferflocken
Hopfen:Ekuanot, Brewers Gold, Ariana, Mandarina Bavaria, Idaho 7
Hefe:Mangrove Jack US West Coast Yeast M44

Die diesjährige Version unseres Kirschbieres ist fruchtiger und leichter als die vorigen Versionen. Ein typisch englisches Brown Porter mit originalen Marris Otter Malz und UK Goldings Hopfen bildet erneut die Grundlage und gibt einen malzig weichen, leicht nussigen Grundkörper. Diesmal auch mit leichten Schokoladenoten. Die Balance aus Direktsäften von Süß- und Sauerkirschen aus Sachsen steuern den fruchtigen Geschmack frischer Kirschen bei. Gut gekühlt ist es eine leckere Erfrischung gerade an heißen Sommertagen.

Malze:Marris Otter, Cara Aroma, Crystal, Chocolate, Sauer
Hopfen:UK Goldings
Hefe:Mangrove Jack Liberty Bell

Böhmisch-Österreichische Biere

Mit einem Wiener Lager eröffnen wir Walzer und Polka der feinen Biere Österreichs und Tschechiens. Das erste hiervon ist ein untergäriges Wiener Lager, welches sich wie eine Wiener Melange aus einer Komposition ausgewählter Zutaten zusammensetzt. Es ist feinmalzig und schmeckt nach Schokolade und Biskuit, hat aber auch eine leicht fruchtige Note im Abgang. Dieses Bier könnte in einem Wiener Kaffeehaus eine Sachertorte begleiten. Probieren Sie es einmal.

Malze:Pale Ale, Wiener, Pilsner, Cara Münch II Pauls Chocolate, Sauer
Hopfen:Magnum, Spalter Select, Cascade
Hefe:Saflager W-34/70

Böhmen ist berühmt für sein gutes Essen und sein gutes Bier. Das böhmische Pils ist traditionell nicht so herb wie ein deutsches Pils, hat einen größeren Malzkörper und ist trotzdem schlank im Abgang. Dieses Pils steht den Originalen in nichts nach.

Malze:Böhmisch Pilsner, Cara Amber, Sauer
Hopfen:Saazer
Hefe:Mangrove Jack M84 Bohemian Lager Yeast

Ein besonderes Schmankerl Böhmischer Biere sind die Schwarzbiere, die aber meist Dunkel genannt werden. Ein solches haben wir hier aufgelegt mit einem Rezept, dass an eine berühmte Prager Altstadtkeipe erinnern soll. Und ähnlich schmeckt es auch. Milder als deutsche Schwarzbiere, und durch den Saazer Hopfen auch anders im Geschmack.

Aprops ähnlich. Die selbstgezeichnete Figur auf den Etiketten hat nur zufällig Ähnlichkeit mit einem berühmten Querulanten der tschechischen Weltliteratur.

Malze:Böhmisch Pilsner, Münchner, Cara Münch II, Carafa, Sauer
Hopfen:Saazer
Hefe:Mangrove Jack M84 Bohemian Lager Yeast

Sonderbiere

Die 2026er Edition des Irish Stout kommt weniger herb und komplexer im Geschmack daher als sein Vorgänger 2025. Typisch sind diesmal Malzgeschmäcke mit Schoko- und Biskuitnoten und einer Stouttypischen leicht herben Note. Haferflocken geben dem Stout einen kräftigen, stabilen Schaum. Diesmal stärker eingebraut mit einer Stammwürze von über 15 % steht es seinen irischen Vorbildern in nichts nach.

Malze:Pale Ale, Cara Crystel, Biscuit, Röstgerste, Sauer
Hopfen:East Kent Golding, Spalter Select
Hefe:Mangrove Jack M42 New World Strong Ale

Ausgetrunken

XMAS Irish Red Ale

XMAS Red Brown Ale

Münchner Brown Ale

Belgish Blonde

Belgish Dubbel

Lemmon Pale Ale

Berry Pale Ale

Fruity Pale Ale

My Darling – Brown Porter meets Cherry

Irish Dark Red Ale

English Old Ale

Scottish Strong Ale

Tammy – Irish Stout 2025